FSC®-Zertifizierung

Auf die im Papierhandel verwendeten Umweltlabels ist Verlass. Im Bereich der Frischfaserpapiere etabliert sich derzeit das FSC-Siegel international als Standard, das alljährlich von unabhängigen Gutachtern überprüft wird.
Dieses von allen wichtigen Umweltverbänden anerkannte und geförderte Zertifizierungsverfahren leistet dank der strengen Kontrolle ökologischer Kriterien bei der Waldbewirtschaftung einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Wälder. Daneben sehen diese vom »Forest Stewardship Council®« festgelegten Standards vor, dass das soziale und ökonomische Wohlergehen der im Wald Beschäftigten und der lokalen Bevölkerung langfristig erhalten und vergrößert werden soll. Naturschutz geht somit Hand in Hand mit Maßnahmen zur Armutsbekämpfung.
Die Kriterien werden unter Berücksichtigung nationaler Besonderheiten auf der Basis von zehn Prinzipien auf jedes Land individuell angepasst. Beim Kauf von FSC-Produkten bleibt dabei immer gewährleistet, dass im Zuge der Waldbewirtschaftung weder Menschen ausgebeutet, noch Tiere und Pflanzen gefährdet wurden. Sie unterstützen also aktiv den Erhalt unserer Umwelt, auch für folgende Generationen. FSC ist ein Musterbeispiel für die nachhaltige Nutzung unserer Ressourcen - sozial, ökonomisch und ökologisch ausgewogen. Der »Forest Stewardship Council« ist eine gemeinnützige, weltweit tätige Organisation, und wurde 1993, ein Jahr nach der UN-Umweltkonferenz in Rio de Janeiro, gegründet, um den Raubbau an unseren Wäldern zu verringern. Weltweit erfüllten Anfang 2013 bereits über 174 Mio. Hektar Wald die FSC-Kriterien für eine nachhaltige Forstwirtschaft.

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Hinweis für FSC-Gruppenzertifizierung für Kleinbetriebe

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PEFC-Zertifizierung

Der PEFC-Prozess wurde 1998 von skandinavischen, französischen, österreichischen und deutschen Waldbesitzern zusammen mit Vertretern der Holzwirtschaft initiiert. Das PEFC bildet den internationalen Rahmen zur Anerkennung nationaler Zertifizierungssysteme und -initiativen.
Die Zertifizierung basiert auf den Kriterien, die auf den Ministerkonferenzen zum Schutz der Wälder in Europa (Helsinki 1993, Lissabon 1998, Wien 2003) von 37 Nationen verabschiedet wurden. Ähnlich wie beim »Forest Stewardship Council« ist die nachhaltige Waldbewirtschaftung im Hinblick auf ökonomische, ökologische sowie soziale Standards vorrangiges Ziel des PEFC. Dabei ist der Prozess ideal an die Strukturen der mitteleuropäischen Forstwirtschaft angepasst.
Aufgrund des regionalen Ansatzes können auch kleinere Familienforstbetriebe an der Zertifizierung teilnehmen, ohne sich kostenaufwändigen und bürokratischen Prozessen unterziehen zu müssen. Auch hier wird Kunden und Handelspartner durch unabhängige Gutachter garantiert, dass die Wälder nach hohen Standards bewirtschaftet werden. Aufgrund der Anerkennung anderer forstlicher Zertifizierungssysteme, vorausgesetzt sie sind ebenfalls glaubwürdig, freiwillig und transparent, konnten bis Februar Ende 2012 weltweit bereits über 273 Mio. Hektar Waldfläche nach PEFC zertifiziert werden.
Produkte mit dem FSC- und dem PEFC-Siegel durchlaufen vom Wald bis zum Endverbraucher mehrere Stationen und damit verbunden mehrere Eigentumsverhältnisse. Entscheidend ist, dass alle Verarbeitungs- und Handelsbetriebe innerhalb der Produktkette zertifiziert sind. Mit Hilfe dieser »Chain of Custody« kann lückenlos rückverfolgt werden, dass Erzeugnisse mit FSC- und PEFC-Label garantiert aus einem zertifizierten und verantwortungsvoll bewirtschafteten Forstbetrieb stammen.


 

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