Bert bei Berberich

Bert bei Berberich

Ein Exklusiv-Bericht von „Bert, 365 Tage unterwegs“

Ein Teddybär bei einem Papiergroßhändler? Der ein oder andere Mitarbeiter schaute doch etwas irritiert als ich heute die Carl Berberich GmbH in Abstatt besuchte.

Für die, die mich noch nicht kennen: Ich bin Bert. Und ich bin 365 Tage unterwegs. In dieser Zeit begleite ich einen Tag lang Menschen, die mindestens einen Euro spenden. Der komplette Erlös fließt an den Kinderschutzbund Heilbronn und somit bin ich für einen guten Zweck unterwegs. Mehr über Bert und seine Erlebnisse

Tag 1 bei Berberich in Abstatt:

Papier kenne ich, dachte ich bis jetzt. Das brauche ich, um zu drucken und um zu kopieren. Nicht zu vergessen: farbiges Papier, um zu basteln. Doch dass es viel, viel größeres Papier in unterschiedlichen Qualitäten, Formaten und Granmaturen gibt, wurde mir erst heute bewusst. Man, ähh Bär, lernt eben nie aus. Eigentlich klar: Bei Papieren ist es wie bei den Bären – es gibt die unterschiedlichsten Arten – ich bin ja auch kein Eisbär.

Doch schaut selbst, was ich heute so alles bei Berberich erlebt habe.

Guter Einstieg: Der „Rälling“ – die Symbolfigur in Abstatt – schnurrte mit mir gemeinsam vor dem Firmengebäude.

"Rälling", das ist der Spottname der Abstatter.  Man kann den Ausdruck mit „ein unternehmungslustiger Kater auf Brautschau“ übersetzen. Eine Überlieferung besagt, dass die jungen Abstatter Burschen früher in der Nachbarschaft die Damenwelt umgarnten. Damit diese sie bemerkten, miauten die jungen Männer unter deren Fenster.

Donnerwetter: Ich kletterte im Papierlager umher.

Die Manuela wies mich an der Absetzmaschine ein – dafür durfte sie mich auch ganz fest knuddeln.

Wow, ich transportierte Papier mit dem Flurförderzeug – was für ein Wort.

Das gefiel mir: Pause mit Hasso am Tischkicker.

Puh, FEIERABEND. Bin mal gespannt, was mich morgen erwartet.

Autor: Bert, 365 Tage unterwegs; 19. Oktober 2015